Voller Einsatz für die Finanzbildung – Besuch vor Ort beeindruckt Minister der Finanzen Dr. Optendrenk
Steuern sind grundlegend für das Funktionieren des Staates und unserer Gesellschaft. Mit dem Finanzamt Bünde kommt das Thema auf den Stundenplan. Der zuständige Minister informiert sich über die Erfolge.
Das Finanzamt kennen die meisten Menschen als die Institution, bei der sie ihre Steuererklärung einreichen. Aber die Steuerprofis dort leisten oft noch viel mehr für die Gemeinschaft vor Ort. Davon hat sich Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk jetzt im Finanzamt Bünde überzeugt: Mit dem Projekt „Schule & Steuern“ besuchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schulen in Bünde, Löhne, Kirchlengern und Rödinghausen und klären auf über das Steuersystem. Die Bedeutung einer grundlegenden Finanzbildung wird inzwischen deutschlandweit öffentlich diskutiert – im Finanzamt Bünde wird sie bereits seit Jahren gelebt „Unser Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse“, erklärt Finanzamtsleiter Ulrich Liehr. „Neben verständlichen Erklärungen, was Steuern eigentlich sind und was sie für unseren Staat so wichtig macht, klären wir dabei auch oft individuelle Fragen – zum Beispiel nach der Besteuerung von Ferienjobs der Jungen und Mädchen.“
Die Resonanz in der Region ist sehr gut, es gibt feste Kooperationen des Finanzamts Bünde mit Real- und Gesamtschulen, Gymnasien und Berufskollegs. „Wir geben den jungen Menschen nicht nur erste Einblick in unser Steuersystem, sondern sensibilisieren auch dafür, dass eine Gemeinschaft den Beitrag jedes Einzelnen braucht“, sagt Bianca Regber, die im Finanzamt als Ausbildungsleiterin für das Projekt „Schule & Steuern“ zuständig ist. Ein wichtiges Engagement der Beschäftigten, sagt Minister Dr. Optendrenk: „Die Schülerinnen und Schüler werden alle in ihrer Zukunft mit dem Thema Steuern konfrontiert sein. Deshalb ist es wichtig, dass sie verstehen, wie grundlegend das Steuersystem für das Funktionieren unserer Gesellschaft ist. Ich bin Bianca Regber und ihrem Team sehr dankbar, dass sie sich in der Bildungsarbeit stark machen.“
„Wir erklären in den Schulen aber auch, wie das Finanzamt arbeitet und welche Aufgaben die Finanzverwaltung hat“, berichtet Bianca Regber. Das habe noch einen positiven Nebeneffekt: „Für die Jugendlichen ist es oft der erste Kontakt zur Finanzverwaltung – und öffnet mitunter ihren Blick dafür, dass es im Finanzamt ja auch Karriereperspektiven gibt.“
Das unterstreicht Minister Dr. Optendrenk: „Wer sich für einen Einstieg in der Finanzverwaltung entscheidet, den erwartet eine gesellschaftlich relevante Aufgabe mit vielseitigen Entwicklungsperspektiven: von der Bearbeitung der Steuererklärungen über den Außendienst in der Betriebsprüfung bis hin zur Kriminalitätsbekämpfung bei der Steuerfahndung. Dafür suchen wir motivierten Nachwuchs.“ Ganz frisch wurde jetzt das Portal für den Start der Ausbildung oder des dualen Studiums im September 2027 geschaltet.
Alle Informationen rund um die Bewerbung gibt es hier:
die-zukunft-steuern.nrw/