IHRE FINANZÄMTER des Landes Nordrhein-Westfalen

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Minister Dr. Marcus Optendrenk mit der Leiterin des Finanzamts Wiedenbrück Kerstin Helfsott

Digitalisierung, moderne Arbeitsformen und Klimaneutralität: Das Finanzamt Wiedenbrück geht neue Wege und modernisiert sich mit Hochdruck. Minister der Finanzen Dr. Optendrenk vor Ort: „Hier wird heute schon Zukunftsmusik gespielt.“ 

Wer im Finanzamt Aktenstapel erwartet, der wäre bei einem Besuch im Finanzamt Wiedenbrück vermutlich ebenso überrascht und beeindruckt wie Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk. Die Finanzverwaltung durch Modernisierung und Digitalisierung zukunftsfest und handlungsfähig aufzustellen, ist eines der Kernanliegen des Ministers. Hier am Sandberg in Rheda-Wiedenbrück kann er sich selbst davon überzeugen, wie weit die Entwicklung in der Dienststelle schon ist. „Das Finanzamt Wiedenbrück ist beispielgebend für die öffentliche Verwaltung von morgen“, sagt er beim Besuch vor Ort. „Hier wird Zukunftsmusik schon heute gespielt.“ 

„Wir arbeiten weitgehend aktenlos. Alles was noch auf Papier in unser Finanzamt kommt, wird gescannt und digital veraktet“, berichtet Finanzamtsleiterin Kerstin Helfsgott. „Unsere Steuerprofis arbeiten mit elektronischen Akten. Unsere Erfahrung ist, dass wir Abläufe so effizienter gestalten können und unser Service für die Menschen hier in der Region noch besser geworden ist.“ Ihr Tipp: Damit der Weg zum Steuerbescheid möglichst schnell ist, hilft es den Expertinnen und Experten im Finanzamt, wenn auch die Steuererklärung bereits digital abgegeben wird. Auch Belege, die ohnehin nur auf Nachfrage des Finanzamtes eingereicht werden sollen, könnten einfach gescannt und elektronisch übermittelt werden – schließlich sollen die Originale immer bei den Bürgerinnen und Bürgern bleiben. „Hier wird ein Beispiel gegeben, wie zukunfts- und leistungsfähig Behörden sein können“, so Dr. Optendrenk. „Ich bin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Finanzamt Wiedenbrück sehr dankbar für ihren persönlichen Einsatz und großen Mut zur Transformation.“

Die weitgehende Digitalisierung im Finanzamt Wiedenbrück ist auch ein Beitrag zur Ressourcenschonung – allerdings lange nicht der einzige: Die Dienststelle wird derzeit so umgebaut, dass sie in Zukunft bilanziell klimaneutral betrieben werden kann. Dazu werden Geothermie und eine eigene Photovoltaikanlage installiert. „Die Finanzverwaltung geht auch beim Klimaschutz voran und zeigt, was durch energetische Sanierungen im Bestand erreicht werden kann“, verdeutlicht der Minister. Auch innerhalb des Gebäudes tut sich aktuell aber einiges: Mit flexiblen Bürozuschnitten und Modellen von Shared Working leistet das Finanzamt Wiedenbrück einen Beitrag zur Reduzierung von Flächen in der öffentlichen Verwaltung, reduziert Pendelverkehr durch den Ausbau von Telearbeit und präsentiert sich als moderner, attraktiver Arbeitgeber auf der Höhe der Zeit. „Dazu gehört für uns auch, dass wir uns um eine gelebte Inklusion bemühen“ ergänzt Finanzamtsleiterin Kerstin Helfsgott. „Mit einer eigenen Inklusionsvereinbarung und einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Trägern wie dem Integrationsfachdienst sorgen wir dafür, dass sich Beschäftigte mit einer Behinderung in unserem Finanzamt voll einbringen und entwickeln können. Für uns ein Baustein, um unseren Bedarf an motiviertem Nachwuchs für die verantwortungsvolle Aufgabe der Finanzverwaltung zu decken.“ 

Wer neugierig geworden ist: Das Bewerbungsportal für die Ausbildung oder das duale Studium im Finanzamt Wiedenbrück zum Startzeitpunkt September 2027 ist ganz frisch geschaltet worden.


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die-zukunft-steuern.nrw/

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