Finanzamt Düsseldorf-Altstadt geht bei Inklusion voran – Staatssekretär Dr. Günnewig zu Besuch vor Ort
Als erstes Finanzamt in Nordrhein-Westfalen hat das Amt an der Oberrather Straße eine eigene Inklusionsvereinbarung aufgelegt. Dr. Dirk Günnewig aus dem Ministerium der Finanzen bei der Unterzeichnung: „Ein Vorbild für echte berufliche Teilhabe!“
Bei der Integration behinderter Menschen in das berufliche Leben geht das Finanzamt Düsseldorf-Altstadt jetzt landesweit voran: Als erstes Finanzamt hat es eine eigene Inklusionsvereinbarung entwickelt, die neben dem grundsätzlichen Bekenntnis zur Inklusion maßgeschneiderte Regelungen enthält, die gezielt auf die Strukturen des Finanzamts und auf die individuellen Anforderungen der Kolleginnen und Kollegen mit einer Behinderung eingehen. Zur Unterzeichnung der Inklusionsvereinbarung kamen jetzt Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig aus dem Ministerium und Oberfinanzpräsident Reinhard Derix an die Oberrather Straße 2-4.
„Inklusion ist ein wichtiger Baustein unseres Modernisierungsprogramms für die Finanzverwaltung“, erläutert Dr. Günnewig. „Nicht nur in Zeiten akuten Fachkräftemangels ist Inklusion viel mehr als eine soziale Notwendigkeit – sie ist eine Chance, die Köpfe zu gewinnen, die wir zur Sicherung staatlicher Einnahmen dringend benötigen. Mehr als zehn Prozent unserer Kolleginnen und Kollegen landesweit leben mit einer Behinderung. Das ist weit mehr als im Schnitt der Landesverwaltung und zeigt, dass Teilhabe bei uns gelebt wird.“
Die Inklusionsvereinbarung für das Finanzamt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Amtsleitung, Personalrat, der Inklusionsbeauftragten, der Vertrauensperson für schwerbehinderte Menschen und der Hauptschwerbehindertenvertretung der Finanzverwaltung entwickelt. „Wir wollten keine warmen Worte und Lippenbekenntnisse, sondern beschreiben ganz konkret, wie wir auf die individuellen Anforderungen behinderter Kolleginnen und Kollegen eingehen und wie wir sie im Arbeitsalltag unterstützen“, erklärt Yvonne Schluck, Leiterin des Finanzamts Düsseldorf-Altstadt. „Eine offene und wertschätzende Kultur ist uns in der Zusammenarbeit wichtig – mit unserer Inklusionsvereinbarung untermauern wir das.“
Das Finanzamt Düsseldorf-Altstadt geht mit diesem Schritt voran, erklärt der Staatssekretär: „Unser Ziel ist eine Landschaft der Inklusionsvereinbarungen in der gesamten Finanzverwaltung, um den Spirit echter gelebter Teilhabe weiter zu kultivieren. Das Düsseldorfer Finanzamt ist somit ein echtes Vorbild für die Dienststellen im ganzen Land!“
An der offiziellen Unterzeichnung nahmen zudem Oberfinanzpräsident Reinhard Derix, die Inklusionsbeauftragte, die örtlichen Vertrauenspersonen für schwerbehinderte Menschen sowie Vertreterinnen und Vertreter des Personalrats und der Hauptschwerbehindertenvertretung teil.