IHRE FINANZÄMTER des Landes Nordrhein-Westfalen

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IHRE FINANZÄMTER des Landes Nordrhein-Westfalen

Anfang des kommenden Jahres schließen sich alle Finanzämter der Rheinmetropole zu einem Finanzamt Köln zusammen. Wie der Prozess läuft und welche Verbesserungen es für die Menschen und Unternehmen gibt, hat sich Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig vor Ort in den Finanzämtern der Kölner City angeschaut. 

Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig mit dem Leiter des Finanzamtes Köln-Mitte Herrn Olaf Heeke (links).

Das Finanzamt Köln-Mitte am Blaubach 7 ist derzeit eines von sieben Finanzämtern im Stadtgebiet der Rheinmetropole. Anfang des kommenden Jahres bleibt zwar sein Standort erhalten als Anlaufstelle für die Menschen im Norden der Kölner Innenstadt. Aber organisatorisch wird es dann Teil eines einzigen großen Finanzamts Köln sein. Die Dienststellen der Stadt fusionieren – und das bringt für die Bürgerinnen und Bürger spürbare Verbesserungen mit sich. Wie der Prozess aktuell läuft, darüber hat sich Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig, der im Ministerium der Finanzen für die Modernisierung der Finanzverwaltung zuständig ist, jetzt vor Ort in den Finanzämter Köln-Mitte und Köln-Altstadt informiert.

„Moderne Verwaltung braucht den Mut, Strukturen zu hinterfragen und neu zu denken“, erklärt Dr. Günnewig. „Wie das geht, machen die Finanzämter in Köln vor: Mit dem Finanzamt Köln schaffen wir eine Organisation, die einfacher steuert, schneller handelt und ihre Kräfte zielgerichteter im Sinne der Menschen und Unternehmen einsetzt - ein wichtiges Pilotprojekt in unserem Modernisierungsprogramm für die Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen.“

Für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen wird der Kontakt zum Finanzamt mit der Fusion einfacher und noch verlässlicher. Ein Umzug innerhalb der Stadt führt nicht mehr zu einer neuen Steuernummer und einem Zuständigkeitswechsel mit bürokratischem Aufwand für Bürger und Verwaltung. Das spart Zeit, vermeidet unnötigen Aufwand und sorgt für Kontinuität. Bürgerinnen und Bürger können künftig frei wählen, welchen Standort des Finanzamts Köln sie aufsuchen möchten. 

Durch die Bündelung von Fachwissen und Ressourcen werden Anliegen schneller und zielgerichteter bearbeitet. Weniger Abstimmungsaufwand im Hintergrund schafft mehr Tempo in der Praxis. Das stärkt die Leistungsfähigkeit der Finanzverwaltung für Unternehmen sowie für Bürgerinnen und Bürger nachhaltig. 

„Im Zuständigkeitsbereich unserer beiden Finanzämter befinden sich zahlreiche Unternehmen und Betriebe, die für den Wirtschaftsstandort Köln prägend sind“, erklärt Olaf Heeke, Leiter des Finanzamts Köln-Mitte. „Durch eine größtmögliche Spezialisierung werden wir den Anforderungen der Firmen künftig noch besser gerecht. Unsere Beschäftigten vor Ort unterstützen den Fusionsprozess voll und ganz und begleiten ihn aktiv.“

 

Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig mit der Leiterin des Finanzamts Köln-Altstadt Eva Wochner

Auch im Finanzamt Köln-Altstadt informiert sich Dr. Günnewig aus erster Hand über den Prozess. „Unsere Beschäftigten unterstützen die Fusion mit ganzer Kraft“, betont dessen Leiterin Eva Wochner. „Es ist wichtig, dass das Vorhaben transparent umgesetzt wird und die Kolleginnen und Kollegen einbezogen sind.“ Dazu gebe es Workshops auf verschiedenen Ebenen, um künftige Arbeitsabläufe festzulegen.

Dieser Innovationsgeist beeindruckt auch den Staatssekretär beim Vor-Ort-Termin im Finanzamt Köln-Altstadt Am Weidenbach: „Eine so tiefgreifende Transformation gelingt nur, wenn die Kolleginnen und Kollegen mitziehen. Ich bin den Beschäftigten in den Kölner Finanzämtern sehr dankbar dafür, dass sie sich so konstruktiv und mit viel Mut zur Veränderung in den Modernisierungsprozess einbringen. Gemeinsam bauen wir hier das Finanzamt der Zukunft für Köln.“ 
 

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